Bianca Gleissinger ist eine in Wien geborene Regisseurin und Autorin mit Lebensmittelpunkt zwischen Berlin und Österreich.
Nach ihrem Studium der Theater-, Film- und Medienwissenschaften an der Universität Wien und einem ERASMUS-Aufenthalt an der Freien Universität Berlin setzte sie ihre Ausbildung an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (DFFB) fort, die sie 2019 abschloss. Während dieser Zeit war sie vorrangig als Produzentin und Producerin für Dokumentar- und Spielfilme tätig.
Ihr Langfilmdebüt 27 Storeys – ALTERLAA FOREVER kam 2023 in die österreichischen Kinos und wurde zu einem der erfolgreichsten österreichischen Dokumentarfilme des Jahres. Der Film feierte seine internationale Premiere im Wettbewerb des Zurich Film Festival und war unter anderem bei der Diagonale, dem Filmfestival Max Ophüls Preis, Achtung Berlin sowie dem DOK.fest München zu sehen. Bei der Diagonale 2023 wurde er mit dem Preis für die Beste Bildgestaltung im Dokumentarfilm ausgezeichnet und war für den Österreichischen Filmpreis (Bester Dokumentarfilm), den Deutschen Dokumentarfilmpreis sowie die Romy nominiert.
Neben ihrer Kinoarbeit realisiert Gleissinger dokumentarische Formate (zB ARTE) und wirkt in unterschiedlichen Funktionen an Film- und Fernsehproduktionen mit, unter anderem als
Produzentin (Performer, R: Oliver Grüttner, 2022, Filmfest München),
1. Regie-Assistentin (Und keiner geht hin, R: Oliver Grüttner, in Post-Production), und Intimacy Director (z. B. bei In die Sonne schauen, Regie: Mascha Schilinski).
Aktuell entwickelt sie den Kinodokumentarfilm Forbidden Fruits (AT) (ZDF – Das kleine Fernsehspiel, FFA/ÖFI Jury-basierte Entwicklungsförderung) sowie das Spielfilmprojekt Burli (AT) (Referenzmittel-basierte Entwicklungsförderung via ÖFI).
Ihre Arbeit untersucht die humoristische Erzählung aus der Ich-Perspektive.
SPEAKERIN / HOST
“Ich weiß nicht genau wie das passiert ist, aber “einen Kino-Dokumentarfilm plus Auswertung” später, wurde meine persönliche Erlebniserzählung rund um das Aufwachsen in Österreichs’ berühmtestem sozialen Wohnhauskomplex mit allerhand Lern-Erfahrungen rund um das Thema “Architektur" versehen.
Weil ich gut im Umgang mit Mikrofonen bin, darf ich bis heute - lange nachdem mein Film in den Kinos war - immer wieder quer durch Europa reisen, um in Panels und an “Round-Tables” zu sitzen oder kleinere Vorträge rund um das Thema “soziales Wohnen” zu halten. Manchmal hatte ich meinen Film im Gepäck, manchmal nur meine Erzählungen.
Tatsächlich kann ich selbstbewusst sagen, dass das Sprechen mein vermutlich größtes Talent ist - ich kann ein Podium selbstbewusst bespielen und so erzählen, dass Menschen gerne zuhören.”
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Podiumsdiskussion mit der Regisseurin Bianca Gleissinger und Wiens Kulturstadträtin Veronika Kaup-Hasler:
Gemeinsam blicken wir auf die Träume und Herausforderungen, die mit der Entwicklung neuer Stadtteile verbunden sind – und sprechen darüber, was wir aus der Vergangenheit für die Zukunft des urbanen Zusammenlebens lernen können.
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Referat im Zuge einer Vortragsreihe von Fachleuten, Akteur:innen und Filmemacher:innen im Bereich Architektur.
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Vortrag und Filmgespräch an der Frankfurt University of Applied Sciences
Auszug: